Der Unterschied zwischen kalandrierten und gegossenen Folien
Der Unterschied zwischen kalandrierten und gegossenen Folien

Eine kalandrierte Folie wird im Walzverfahren hergestellt, eine gegossene Folie (häufig auch Cast-Folie genannt) in einem Gussverfahren. Für Fahrzeug-Vollverklebungen werden vorzugsweise gegossene Folien verwendet. 

Hier erklären wir dir die Unterschiede:

 

Kalandrierte Folie

Bei der Herstellung von kalandrierten Folien wird  PVC (Polyvinylchlorid) auf eine Höhe von 50 bis 100 my mit Hilfe einer Walze flachgewalzt. Dabei kommen auch Weichmacher zum Einsatz, um das PVC flexibel und besser walzbar zu machen. Unter Wärmeeinwirkung verflüchtigen sich diese Weichmacher mit der Zeit.

Bei kalandrierten Folien entsteht ein Memory-Effekt: Die Folie versucht, nach der Verklebung ihre ursprüngliche Form wiederherzustellen. Dabei kann sie schrumpfen oder sich aus Sicken lösen. Kalandrierte Folie eignet sich bei richtiger Anwendung dennoch für die Fahrzeug-Vollverklebung, jedoch sollte man bei tiefen Sicken oder Mulden mit sog. Inlays (Einlegern) arbeiten.

 

Gegossene Folie

Die gegossene Cast-Folie wird auf 50 bis 80 my gegossen. Im Gussprozess muss sie nicht zusätzlich weichgemacht werden: Gegossene Folie ist geschmeidig und hat keinen Memory-Effekt. Daher ist eine gegossene Car Wrapping-Folie ideal für die 3D-Verklebung auf gewölbten Oberflächen und für langfristige Außeneinsätze geeignet: Gegossene Autofolien passen sich perfekt in Sicken und Kanten an und können ebenso für das Heißtiefzieh-Verfahren genutzt werden. Ein weiterer Vorteil dieser Folienart liegt darin, dass sie auch mehrmals vom Fahrzeug gelöst und neu verklebt werden kann.

 

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